Tag 8 Rasen/Anzholz – Cortina d‘Ampezzo (56km)

Das sähe nach einem gemütlichen Abend im Zelt aufgrund unvorhergesehenen Regens aus, wenn, ja wenn kein Wasser aufgrund der nicht passenden Zeltplane – ich wurde in Innsbruck beim Kauf gewarnt! – unter den Zeltboden laufen würde…. Da muss ich wohl nochmal handeln, wenn sich das mit dem Regen nicht legt, und die Plane unter dem Zelt wegzerren. Das sollte ich dann mit Zähneputzen verbinden ….

Ansonsten ein spektakulärer Dolomitentag. Krasse Landschaft. Da oben bin ich irgendwie durch die Mitte durchgefahren.

Irgendwann waren dann auch mal kurz die Bäume weg.

Das war der Höhepunkt.

Oder doch eher das? Einige hatten Riesenhörner und bewegten sich gemächlich, aber gezielt auf mich zu. Lag vermutlich an meinen orangen Satteltaschen….

Nach 6,5 Stunden dann Cortina d’Ampezzo.

Und der Campingplatz:

Am Fluss, mit Aussicht.

Hier gab es dann in Ermangelung einer geöffneten Gaststätte die gute Minestrone von Knorr aus der Dose mit Thunfisch, Twix als Nachtisch sowie Chips&Bier zum Trost.

Und gerade hört es auf zu regnen. Da heißt es Zähneputzen und Plane beseitigen. Für die Nacht sind weitere Schauer angesagt.

(Fortsetzung folgt gleich.)

So, alles erledigt. Bevor es gleich zur Preisverleihung kommt, noch eine Präsentation meiner Lesefrüchte von gestern Abend.

Als Goethe ein bisschen weiter war als ich und die Alpen überschritten hatte, erkannte er, dass er eigentlich als Italiener geboren worden war und bisher in Grönland in Verbannung gelebt hatte. (Er hatte das aber vorher schon geahnt …. sowas nennt man wohl „self fulfilling prophecy“ – es geht eben nichts über eine ordentliche Einbildungskraft….) Ansonsten schreibt und schneidet er auf wie Karl May. Ich bin mir sicher Karl May hat die Italienische Reise gelesen und zum Vorbild für seine Reiseromane genommen. Goethe ist Old Shatterhand!

Gut, kommen wir zu den Witzen. Es gibt einen. Einen Ostfriesenwitz. Er ist auch (mittel-)lustig. Jan gewinnt den Lachsack! Auf die Kastelruther Spatzen wurde jetzt mehrfach hingewiesen. Es gibt aber noch kein Hörbeispiel!

Für heute hab ich, glaube ich, gar keine Frage, möchte aber noch einmal auf Armins wichtige Erkenntnis verweisen, dass man heilig auch werden kann, wenn man an Ort und Stele bleibt. Davon bin ich absolut überzeugt! Ich fliehe ja gerade vor meiner Heiligsprechung!

Zum Abschluss noch ein Alpenvideo!

(Fast mit Kühen!)

Gute Nacht!

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